Barrierefrei in die Zukunft: So setzen Online-Shops den European Accessibility Act effizient und rechtskonform um
Von Danijela OMB Redaktion Teilen Teilen „Think outside the box“: Unter diesem Motto fand vom 8.-9. Februar das Future Camp des Alliance-Verbands bei seiner Lead-Agentur Schirmers in Schöppingen bei Münster statt. Hierbei handelt es sich um ein neues Veranstaltungsformat, das zur Fortführung des gemeinsamen Austauschs und Netzwerkens von ehemaligen Absolvent:innen der Akademie ALLIANCE NEXT GENERATION ins Leben gerufen wurde. Elf Jungunternehmer:innen der Jahrgänge ANG 1.0 und 2.0 nutzten diese beiden Tage für einen Einblick in die Arbeit der Agentur und digitale Marketingstrategien für den Möbelhandel. View this post on Instagram A post shared by Alliance Möbel Marketing (@alliance.moebel.marketing) “Die Teilnehmer:innen repräsentieren genau den Personenkreis, der das grundsätzliche Wissen um die digitalen Möglichkeiten schon mitbringt, damit die erfolgreiche Zukunft eines Möbelhauses gesichert ist“ sagte Gastgeber Christian Schirmers zu Beginn der Veranstaltung. Es ginge bei den angehenden Führungskräften nicht mehr darum zu erklären, was es alles gäbe, so fährt er fort, sondern darum Verständnis dafür zu wecken, wie man ein Unternehmen als Marke über alle Kanäle optimal aufstellen könne. Hierzu zählen die Online-, Offline- und Inhouse-Kanäle. Und Mitinitiator des Formats Felix Peeck von Möbel-Küchen Peeck ergänzte: „Mit dem Future Camp haben wir eine sehr gelungene Weiterentwicklung für die Treffen unserer mittlerweile 9 Jahre alten ANG-Gruppe gefunden: Spannende Insights, Raum für effektive Diskussionen, mehr Austausch mit dem Verband, die Erweiterung der Gruppe um einige Kolleg:innen aus der ANG 2.0 und ein gelungenes Rahmenprogramm.“ Nach einer Einführung in die Arbeitsbereiche ihrer Agentur sprachen die beiden Geschäftsführer Marina Brockhoff und Christian Schirmers am ersten Tag über Digitalstrategien, das Marken- und Kundenverhalten und die Notwendigkeit der digitalen Ausrichtung bei Möbelhändlern. Außerdem stellten sie ganzheitliche Konzepte vor, die alle Kommunikationsbereiche umfassen und erfolgreich auf Emotionen ab-zielen. Diese reichen von der Website über Social Media bis hin zu Displays auf der Verkaufsfläche und der Fassadenbeschriftung. „Wichtig ist es, sich selbst treu zu bleiben und doch anders zu sein. Wer nicht echt wirkt, wer keine Emotionen weckt, fällt bei den Kunden schnell durch“ begründete Christian Schirmers diese konzeptionelle Sichtweise. Achim Fringes, Experte für Neuro-Merchandising und Verkaufsförderung erläuterte danach in seinem Impulsvortrag die aktuelle Entwicklung des Online-Handels und belegte mit Statistiken sowie Zahlen den prozentualen Anteil der Online-Käuferschicht. Im Ergebnis zeigte sich, dass das Offline-Geschäft gerade im Möbel- und Küchenbereich im Trend liegt Verfestigt werden könnte diese Tendenz lauf Fringes, indem die Händler:innen ihre Geschäfte ansprechend gestalten und beispielsweise mittels Lichteffekten, Düften und Musik eine Wohlfühlatmosphäre schaffen, die die Sinne der Konsumenten anspricht. Am Nachmittag ging es dann erneut um das Thema Emotionen, das heißt um die Frage, wie diese auf und über die Verkaufsfläche hinaus wirkungsvoll inszeniert werden können. Der eindeutige Lösungsvorschlag lautete hier: Über Storytelling auf allen Kanälen. View this post on Instagram A post shared by Alliance Möbel Marketing (@alliance.moebel.marketing) Der zweite Tag des Future Camps stand unter dem Zeichen der Marken des Alliance-Verbands und dem Digital-Auftritt der jeweiligen Händler:innen. Zunächst berichteten Alliance-Geschäftsführer Jürgen Feldmann und Marketingleiterin Theresa Bois über das neue Konzept der Hochwerteigenmarke loft : „Hier geht es unter anderem konkret darum, wie wir empfehlen die Kojen zu bauen und zu dekorieren, damit es ein rundes Konzept wird. Für die Teilnehmer:innen ist es das erste Mal, dass sie das loft Konzept und seinen Ansatz sehen “ so Theresa Bois. Des Weiteren erklärten sie die Markenstruktur des Verbands anhand einer aufschlussreichen Matrix, die die gegenwärtige und künftige Ausrichtung der hauseigenen Markenwelt verdeutlichte: Während sich die konventionellen Marken des Verbands vor allem an das traditionell bürgerliche Milieu richten, soll mit loft eine neue postmoderne Käuferschaft erschlossen werden. In der sich daran anschließenden Live- Analyse der Unternehmenswebsites und Social-Media -Kanäle der Anwesenden machte Christian Schirmers konstruktive Verbesserungsvorschläge und hob gleichzeitig deren positive Aspekte hervor. Den Abschluss des Camps bildete schließlich die Präsentation der Rebrandings von Mega Möbel und Wohncenter Nordenham von Marina Brockhoff, in der sie anhand von konkreten Beispielen aufzeigte, wie sich ein professioneller Unternehmensauftritt gestalten lässt. Für alle Beteiligten war dies ein gelungenes Treffen mit nützlichen und praxisbezogenen Inhalten, das reichlich Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch bot.“ Besonders gefallen hat mir, dass wir von unserem Gastgeber Christian Schirmers nicht nur spannende Einblicke rund ums Marketing bekommen haben, sondern diese auch direkt mit den vielfältigen Erfahrungen aus der Gruppe und dem Verband diskutieren konnten. Spannend war auch die Einführung von Achim Fringes in die Welt des großteils unbekannten Neuro-Merchandising., interessant waren die Einblicke von Jürgen Feldmann und Theresa Bois in die aktuellen Pläne des Verbands. Und wie immer hat es großen Spaß gemacht, die Gruppe wiederzusehen und sich auszutauschen“ fasst Felix Peeck seine Eindrücke zusammen. Die Bilanz von Christian Schirmers über dieses erste Camp ist ebenfalls zustimmend: „Für uns waren es zwei richtig informative Tage, denn wir konnten im gegenseitigen Austausch mal wieder das Ohr direkt an die Branche legen.“ Das nächste Future Camp findet im September in Frankfurt statt; das Thema ist noch offen. Der ALLIANCE-Verband mit Sitz in Rheinbach ist ein Einkaufs- und Marketingverband für Möbel- und Küchenhändler. Gemeinsam mit seinem Schwesterverband „Der Küchenring“ und dem Kooperationsverband KüchenTreff vertritt er die Interessen seiner Gesellschafter. Das Kücheneinkaufsvolumen aller drei Verbände beträgt über 1,3 Milliarden Euro. Share
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